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Einfach aufhören!?

Headset auf - Welt aus, das beschreibt die letzten Tage verdammt gut!

Musik treibt mich durch meine Gedanken - durch die Endlosschleifen die sie verursachen. Freitag hatte ich die Kamera wieder nach einer gefühlten Ewigkeit in der Hand - ungewohnt und doch so schmerzlich vertraut, doch auch jedes Mal ein Tropfen "Wehmut". Ich weiß noch ganz genau wie ich die ersten Funktionen an ihr erklärt bekommen habe - ein kleines Lächeln und mein Model holt mich mit einem Satz zurück in die Gegenwart schaut mich fragend an und sagt "Nicht träumen meine Kleine - komm wir fangen die letzten Sonnenstrahlen ein." gesagt getan.

Zwei Tage vorher wurde mir ein fast perfekter Schlag in den Magen verpasst. Es ist ein Drahtseilakt mit so Gedanken noch freundlich zu sein, gebe Hilfestellungen, mache Verrenkungen MIT der Kamera in der Hand als Beispiel und man bekommt den Satz entgegen "Ich kann das halt nicht so gut wie du!" ehm ja - hallooo ich bin auch aus der Übung! Lange kein Shooting mehr gehabt und ob ich überhaupt noch eins möchte? Wer weiß.

Dafür gab's 100%igen Einsatz hinter der Kamera und etliche blutige Kratzer/Schnitte an den Beinen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Morgen darf ich "Babysitten" - ein letzter Akt der Gnade? Vielleicht sehe ich die süße Maus nie wieder? Aber ich werde die Zeit genießen die ich mit ihr habe und ich hoffe sie wird eine Menge Spaß haben und mich nie vergessen! Ich selbst hatte an diesem Ort zeitweise meine schönsten Tage dort gehabt, wer weiß vielleicht kann ich sie ja mitreißen und ein Lächeln auf ihre Lippen zaubern. Die Kamera ist auf jeden Fall mit dabei.

Meine Gedanken schweben mit der Melodie des Klaviers - und immer wieder sage ich mir - hör doch einfach auf - stark sein zu wollen, gegen etwas anzukämpfen, die Tränen der Last zurück zu halten und da passierte es, einen Moment nicht aufgepasst und schon möchte jemand MEIN Vertrauen gewinnen - will die Mauern untergraben - für mich da sein...

"Du kannst nur dir selbst vertrauen!" und doch mein größter Fehler war hartnäckig und ich in diesem Moment zu schwach. Wie soll ich damit umgehen?

Mein Kopf ist still - beunruhigend leer wenn wir Zeit zusammen verbringen. Ich möchte nicht!! Wehre mich mit Händen und Füßen - stemme mich mit aller Kraft gegen den "Sturm".

"Eine verbrannte Seele scheut das Feuer!"

- hör doch einfach auf - hör einfach auf! Ich möchte das alles nicht... ich möchte etwas ganz anderes!!

2.8.12 23:20


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Mein Herzschlag, deine seichten Berührungen, sanfter Atem über meine Haut streichelnd – liebkosend

-       Augenblicke

Geborgenheit, Wärme – Faszination für dein Einfühlungsvermögen, die Neckereien, das schmunzelnde Lächeln, der leicht wehmütige Schmerz, erzitternd vor Anspannung

 

-       lichterloh brennend

schlägt man früh Morgens seine Augen enttäuscht wieder auf – schlurft ins Bad, zieht sich quälend seine Sachen an und macht sich mit diesen Gedanken auf den Weg zum Bahnhof, träumt sich fast an der Haltestelle an der man Aussteigen muss vorbei und legt alles beim Betreten des Arbeitsplatzes ab.

17.7.12 22:45


Kreischen, schreien, fluchen… zu mehr bin ich heute nicht mehr fähig glaube ich. Es ist schon merkwürdig das ich um diese Uhrzeit einen Blog verfasse aber ich weiß nicht weiter und mein Kopf steht kurz vorm explodieren.

So vieles ist in letzter Zeit passiert und mit einer Geschwindigkeit das ich Probleme habe gedanklich hinter her zu kommen.

Gerade in diesem Moment möchte ich einfach nur fliegen, weit weg – mal wieder – wie so oft schon. Schwebend tanzen, oder einfach nur in seinen Armen liegen und den Moment genießen.

17.7.12 14:46


Erinnerungen

es ist schon seltsam...

immer wenn die Sprache auf dich kommt, wird mir schmerzlich bewusst gemacht was passiert ist und wie es mir ging. Heute hörte ich zum ersten Mal den Satz im Kontext zu dir

 "Wenn man liebt, muss man gehen lassen. Und es kostet mehr Kraft gehen zu lassen als zu halten."

Da ist wohl was wahres dran. Dich gehen zu lassen hat mich mehr Kraft gekostet als ich es damals gedacht habe. Melancholie hin oder her, mittlerweile schaue ich mit einem weinenden und einem lächelnden Auge zurück zu der Zeit. Dich für deinen Traum gehen zu lassen erschien mir das einzigst Richtige zu sein, ohne mich als "Last" noch dazu tragen zu müssen.

Hello again, ich lebe mein Leben - genieße es regelrecht und es bereitet mir wieder eine wahnsinns Freude - auch ohne dich. Mein Mittelpunkt liegt bei mir, egal wie egoistisch das klingen mag. 

Mal sehn wie wahnsinnig das nächste Wochenende wird, ob das jetzige noch durch jemanden übertroffen werden kann, wer weiß, ich lass es gespannt auf mich zukommen mit einem kribbeln der Vorfreude auf lauter Verrücktheit und Wahnsinn. Manche mögen vielleicht meinen das ich durchdrehe, aber so bin ich nunmal *gg*

Zumindestens hat eine Person mit Gewissheit schöne Träume  

8.7.12 23:50


Unbeschwertheit

Ein Tag schöner wie der andere, es ist so wundervoll.

Nach ständigen Rückschlägen die man hinnahm, die einem den Boden unter den Füßen wegzureißen drohten, doch man kämpft sich durch, lässt sich nicht dazu bringen abzustürzen - auch wenn ich leider einen Rückfall erlitt aber nunja ich lerne drauß und werde es so schnell nicht wieder passieren lassen!!!

Neue Bekanntschaften gemacht und einfach nur Spaß gehabt, die Sorgen außen vor gelassen - abgeriegelt und gefeiert wie schon lange nicht mehr. Mein Patenkind ist endlich wieder zu Hause und zaubert in null komma nichts jedem mit seinem sein ein Lächeln auf's Gesicht. Diese Lebensfreude steckt an und ich für mich habe es tief in mich hineingesogen und einen Teil für mich selbst mitgenommen.

Man mag mich für zu "alt" halten und doch werde ich immer wieder auf zwischen 16 und 18 Jahren geschätzt und gehalten, ist es deswegen so einfach mit meinem Bruder und seinen Freunden verrückte Dinge zu tun, die sich für mein Alter als nicht angemessen erachten? Egal ich habe getanzt, getrunken, gelacht und gelacht und gelacht.

Zwei Tage sorgenfrei und voller Spaß, diese Tage bringt mir keiner mehr zurück und doch werde ich von ihnen zehren und meinen glücklichen Anteil behalten. Man schöpft unheimliche Kraft aus solchen Momenten und ich möchte gar nicht mehr aufhören zu tanzen und zu singen und einfach wild im Kreis rumrennen und mein Glück in die Welt hinausbrüllen, man merkt es mir an.

Oft werde ich mir solche Tage nicht leisten können in naher Zukunft muss ich an meine Zukunft denken und der normale Alltag wird wieder einkehren. Doch wenn mein Bruder mich gerne um sich hat und ich bei allen seinen Freunden mit offenen Armen willkommen geheißen werde, warum nicht?

Wenn ich für heute die Augen schließe werden mir morgen die letzen zwei Tage bestimmt wie ein langer schöner Traum vorkommen aus dem man einfach nicht erwachen möchte, den man immer weiter träumen mag.


1.7.12 21:28


eine Kerze brennt jeden Tag für dich, die stillen Gebete die meinen Gedanken entfliehen sende ich in den Himmel, in der Hoffnung das sie erhört werden.

Ich bin eigentlich nicht wirklich gläubig, wie auch, wenn ich etwas manifestiertes hätte - vielleicht.

Doch warum muss einem so kleinen Wesen, dass noch nicht einmal ein Jahr auf dieser ach so netten und freundlichen Welt verbracht hat, schon so verdammt schreckliches wiederfahren?

Die Ärzte geben Hoffnung, doch noch kann man nicht sagen ob es Schäden hinterlassen wird. Man sagt, alles hat seinen Sinn, es geschieht nichts durch bloßen Zufall, doch warum ausgerechnet dieses kleine unschuldige Wesen, welches die ersten Schritte in seinem Leben macht? Es ist so unvorstellbar unfair und grausam, das ich es nicht in Worte zu fassen vermag.

 

6.6.12 19:08


mal wieder zu schnell

gingen die letzten Tage vorüber.

Und sie waren so schön, die Nächte relativ kurz aber interessant.
Ich möchte über Wiesen rennen, mich im Gras rumwälzen meine Gedanken fliegen lassen, zurück zu dem Ort an dem ich mich in Gedanken das Wochenende so oft habe fallen lassen, es war fast wie ein kleiner Tripp in einen Kurzurlaub.

Immer wieder hab ich mich gefragt, immer wieder hab ich mir gesagt,
wovor hast du Angst? Ist es davor, dass du's nicht mehr kontrollieren kannst?
Lass dich fallen, genieß den kleinen Augenblick, ein flüchten zu einem geheimen Ort, Äste knacken, Vögel zwitschern, der kleine Bach in der Nähe hüllt die Umgebung in ein leises Rauschen, das kühle Nass lädt zum spielen ein und wir ertrinken in dem Moment.

Warum bleibt dieser Augenblick nicht für eine ganze Weile? Nein, hör bloß nicht auf die Dinge zu tun, die du tust. Mach dir keine Gedanken um das warum und wieso oder was es ist. Bis ein Sonnenstrahl dich aus dem Schlaf kitzelt und dir einen guten Morgen wünscht.

Es wärmte mein Gemüt und für einen kleinen Moment hätte ich schwören können das ich fliegen kann.

30.5.12 19:48


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